Ausflugsziele in Bayern

Berchtesgaden – Natur, Berge und Geschichte im Herzen der bayerischen Alpen

✓ Von VisitBayern vor Ort besucht

Berchtesgaden ist ein Markt im Berchtesgadener Land im Südosten Oberbayerns, unmittelbar an der Grenze zu Österreich. Der historische Ortskern liegt auf rund 570 Metern Höhe im Berchtesgadener Talkessel. Rund um Berchtesgaden gehören der 2.713 Meter hohe Watzmann, der Königssee, der Nationalpark Berchtesgaden, der Jenner, der Obersalzberg und das Kehlsteinhaus zu den bekanntesten Ausflugszielen in Bayern.

Berchtesgaden mit Blick auf den Watzmann und die bayerischen Alpen

BERCHTESGADEN

Berchtesgaden auf einen Blick

Lage
Südostbayern, nahe der Grenze zu Österreich
Region
Berchtesgadener Land, Oberbayern
Höhenlage
ca. 570 m
Wahrzeichen
Watzmann, 2.713 m
Naturraum
Berchtesgadener Alpen
Nationalpark
Nationalpark Berchtesgaden
Bekanntester See
Königssee
Ortszentrum
historischer Markt Berchtesgaden
Highlights
Königssee, Watzmann & Kehlsteinhaus
Aktiv unterwegs
Wandern, Bergsteigen & Wintersport
Anreise
Bahnverbindung bis Berchtesgaden
Besonderheit
unmittelbar an der österreichischen Grenze
Berchtesgaden mit Blick auf den Watzmann

Berchtesgaden – Lage, Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Berchtesgaden liegt eingebettet in eine außergewöhnliche Berglandschaft am südöstlichen Rand Bayerns. Der sagenumwobene Watzmann, klare Gebirgsseen, Wälder und Almen prägen die Region und machen sie zu einem vielseitigen Reiseziel.

Zu den bekanntesten Highlights gehören Watzmann, Königssee, Jenner, Obersalzberg, Kehlsteinhaus, Salzbergwerk, Hintersee und Ramsau. Genau diese Mischung aus Natur, Kultur, Geschichte und aktiven Erlebnissen macht Berchtesgaden zu einem besonderen Ziel für einen mehrtägigen Aufenthalt.

Watzmann – das Wahrzeichen Berchtesgadens

Der Watzmann ist das Wahrzeichen Berchtesgadens und mit 2.713 Metern eines der prägendsten Bergmassive der Berchtesgadener Alpen. Er gehört zu einer markanten Gipfelgruppe mit Watzmannfrau und Watzmannkindern. Die Watzmann-Ostwand erhebt sich rund 1.800 Meter vom Königssee bis zur Südspitze und gilt als längste durchgehende Felswand der Ostalpen.

Rund um den Watzmann verbinden sich alpine Landschaft und regionale Sagenwelt. Die Watzmann-Sage gehört zur kulturellen Identität der Region und macht den Berg weit über seine sportliche Bedeutung hinaus zu einem Symbol Berchtesgadens.

Elektroboot auf dem Königssee mit Bergkulisse

Königssee – Naturjuwel in den Berchtesgadener Alpen

Der Königssee liegt in Schönau am Königssee im Nationalpark Berchtesgaden. Der Gebirgssee ist bis zu 192 Meter tief und von steilen Felswänden der Berchtesgadener Alpen umgeben. Die Elektroboote der Königsseeschifffahrt verbinden den Ort Königssee unter anderem mit St. Bartholomä und saisonal mit Salet am Obersee.

Der Besuch lässt sich hervorragend mit einer Wanderung, dem Obersee und weiteren Zielen rund um Schönau am Königssee verbinden.

Panoramablick vom Jenner auf Königssee und Watzmann

Jenner – spektakulärer Blick auf Königssee und Watzmann

Der Jenner ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte im Berchtesgadener Land. Von oben eröffnen sich weite Blicke auf den Königssee, den Watzmann und die Bergwelt des Nationalparks.

Die Jennerbahn ermöglicht einen komfortablen Aufstieg. Je nach Planung lässt sich die Bergbahnfahrt mit Spaziergängen, Wanderungen und dem Panorama rund um die Gipfelstation verbinden.

Obersalzberg – Natur, Aussicht und Erinnerung

Der Obersalzberg verbindet eindrucksvolle Berglandschaft mit einem wichtigen Kapitel deutscher Geschichte. Als ehemaliger Aufenthalts- und Regierungssitz der NS-Führung ist der Ort heute auch ein Lern- und Erinnerungsort.

Die Dokumentation Obersalzberg vermittelt die Geschichte des Ortes. Gleichzeitig erschließt die Obersalzbergbahn das Wandergebiet auf über 1.000 Metern Höhe. Naturerlebnis und historische Auseinandersetzung liegen hier unmittelbar nebeneinander.

Kehlsteinhaus hoch über Berchtesgaden

Kehlsteinhaus – hoch über dem Berchtesgadener Land

Das Kehlsteinhaus gehört zu den bekanntesten historischen Ausflugszielen der Region. Es liegt auf 1.834 Metern Höhe und bietet ein weitreichendes Panorama über die Berchtesgadener Alpen.

Ein Besuch lässt sich inhaltlich gut mit der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Obersalzbergs verbinden. Vor der Anreise sollten die saisonalen Öffnungszeiten und aktuellen Zugangsmöglichkeiten geprüft werden.

Salzbergwerk Berchtesgaden

Salzbergwerk Berchtesgaden – Salz und Bergbau erleben

Die Geschichte Berchtesgadens ist eng mit dem Salz verbunden. Das Salzbergwerk Berchtesgaden gehört zu den traditionsreichen Besuchszielen der Region und ermöglicht einen Einblick in den historischen und heutigen Salzabbau.

Unter Tage verbinden sich Bergbaugeschichte und Erlebnis. Damit ergänzt das Salzbergwerk die Naturerlebnisse rund um Berchtesgaden um ein wichtiges Stück Regionalgeschichte.

Blick auf die Wallfahrtskirche Maria Gern und den Watzmann

Maria Gern – idyllische Wallfahrtskirche mit Watzmannblick

Die Wallfahrtskirche Maria Gern liegt idyllisch oberhalb von Berchtesgaden und zählt zu den schönsten Fotomotiven der Region. Vor der imposanten Kulisse des Watzmanns verbindet der barocke Kirchenbau alpine Landschaft, bayerische Geschichte und stille Atmosphäre – ein besonderer Abstecher abseits der großen Ausflugsziele.

Hintersee bei Ramsau im Berchtesgadener Land

Hintersee und Ramsau – stille Natur abseits der Klassiker

Wer Berchtesgaden von einer ruhigeren Seite kennenlernen möchte, findet rund um Ramsau den Hintersee und den Zauberwald. Der Bergsee wird von bewaldeten Ufern und alpinen Gipfeln eingerahmt und eignet sich ideal für Spaziergänge und Naturfotografie.

Nur wenige Kilometer entfernt liegt die berühmte Kirche St. Sebastian in Ramsau. Die Kombination aus Hintersee, Ramsau und Berchtesgaden verbindet Natur, Landschaft und regionale Kultur.

Wimbachklamm in Ramsau bei Berchtesgaden

Wimbachklamm – wildromantische Schlucht bei Ramsau

Die Wimbachklamm ist ein besonderes Naturerlebnis im Berchtesgadener Land. Am Eingang des Wimbachtals zwischen Watzmann und Hochkalter führt der Weg durch eine rund 200 Meter lange Schlucht mit tosenden Wasserfällen, moosbewachsenen Felsen und zahlreichen kleinen Wasserläufen.

Brücken und Stege ermöglichen eindrucksvolle Blicke auf das Wasser und die Felslandschaft. Wer mehr Zeit mitbringt, kann den Besuch der Wimbachklamm mit einer Wanderung in das Wimbachtal verbinden.

Almbachklamm – tosende Wasserfälle am Untersberg

Die Almbachklamm bei Marktschellenberg ist ein weiteres spektakuläres Naturziel im Berchtesgadener Land. Der Weg führt über Brücken und Stege durch die wildromantische Schlucht, vorbei an Wasserfällen und durch eine beeindruckende Felslandschaft.

Besonders macht den Ausflug auch die historische Marmorkugelmühle am Eingang der Klamm. So lässt sich das Naturerlebnis mit einem Stück regionaler Handwerks- und Kulturgeschichte verbinden.

Klausbachtalbrücke – spektakuläres Naturerlebnis

Im Klausbachtal bei Ramsau überspannt die 55 Meter lange Hängebrücke den Klausbach. Sie liegt auf dem Weg vom Hintersee in Richtung Hirschbichl und bietet einen ungewöhnlichen Blick über das Tal und die umliegende Berglandschaft.

Die Brücke ist Teil eines gut erschlossenen Naturerlebnisraums und lässt sich mit weiteren Zielen im Klausbachtal verbinden. Je nach Route können beispielsweise die Bindalm oder weitere Naturerlebnisse im Nationalpark Berchtesgaden integriert werden.

Historisches Zentrum von Berchtesgaden

Historisches Zentrum Berchtesgaden

Auch das Ortszentrum gehört zu einem gelungenen Berchtesgaden-Besuch. Die historische Fußgängerzone lädt zwischen alten Bürgerhäusern, Kirchen, Cafés, Wirtshäusern und regionalen Geschäften zum Bummeln und Einkehren ein.

So zeigt sich Berchtesgaden nicht nur als Bergdestination, sondern auch als lebendiger Ort mit regionaler Kultur, Handwerk und Genuss.

Nationalpark Berchtesgaden – Natur erleben und schützen

Der Nationalpark Berchtesgaden ist Deutschlands einziger Alpen-Nationalpark. Das Schutzgebiet umfasst die hochalpine Landschaft rund um Watzmann und Königssee und bietet Lebensraum für unter anderem Steinadler, Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere.

Beim Wandern und bei Ausflügen steht deshalb ein naturverträgliches Erlebnis im Mittelpunkt. Auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben und Rücksicht auf Tiere und Pflanzen zu nehmen, gehört zu einem verantwortungsvollen Aufenthalt.

Beste Reisezeit für Berchtesgaden

Berchtesgaden ist zu jeder Jahreszeit abwechslungsreich. Im Frühling und Sommer locken Wanderungen, Seen und Bergbahnen. Der Herbst bringt klare Sicht und farbenreiche Wälder, während die Wintermonate mit Schnee, Wintersport und einer besonderen Bergstimmung aufwarten können.

Welche Ausflugsziele und Bergbahnen geöffnet sind, hängt von Saison, Wetter und aktuellen Bedingungen ab. Eine gute Planung lohnt sich deshalb besonders in den Übergangszeiten.

Stefan Vogel

Geschrieben von

Stefan Vogel

Gründer, Herausgeber und Autor von VisitBayern

Stefan Vogel ist Gründer, Herausgeber und Autor von VisitBayern. Für VisitBayern ist er regelmäßig selbst in Bayern unterwegs und recherchiert Ausflugsziele, Seen, Wanderungen, Städte sowie besondere Gastgeber vor Ort. Seine persönlichen Erfahrungen, Fotos und Videos verbindet er mit sorgfältig recherchierten und aktuellen Informationen für die Reise- und Ausflugsplanung.
  • Unterwegs in Bayern vor Ort Natur, Kultur & Genuss im Blick Inspiration mit persönlicher Perspektive

Häufige Fragen zu Berchtesgaden

Die wichtigsten Fragen zu Sehenswürdigkeiten, Ausflugszielen, Natur, Geschichte und Aktivitäten rund um Berchtesgaden.

Was muss man in Berchtesgaden gesehen haben?

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten rund um Berchtesgaden gehören Königssee, Watzmann, Jenner, Kehlsteinhaus, Obersalzberg und Salzbergwerk. Für Naturerlebnisse lohnen sich außerdem Obersee, Hintersee, Ramsau, Wimbachklamm und der Nationalpark Berchtesgaden.

Wie viele Tage sollte man für Berchtesgaden einplanen?

Für Berchtesgaden sind mindestens zwei bis drei Tage empfehlenswert. Damit lassen sich beispielsweise Königssee und Jenner an einem Tag sowie Obersalzberg, Kehlsteinhaus oder Salzbergwerk an einem weiteren Tag entdecken. Wer zusätzlich Ramsau, Hintersee oder Wanderungen im Nationalpark einplanen möchte, sollte vier bis fünf Tage vorsehen.

Was kann man in Berchtesgaden unternehmen?

Die Region bietet Wandern, Bergbahnen, Bootsfahrten, Naturerlebnisse, historische Sehenswürdigkeiten, Museen, Salzbergbau und im Winter verschiedene Möglichkeiten für Wintersport.

Wann ist die beste Reisezeit für Berchtesgaden?

Für Wandern, Königssee und klassische Ausflüge rund um Berchtesgaden eignen sich vor allem die Monate Mai bis Oktober. Berchtesgaden ist jedoch ganzjährig ein Reiseziel: Im Winter stehen Schnee- und Wintersporterlebnisse im Mittelpunkt. Welche Bergbahnen, Schiffsverbindungen und Ausflugsziele verfügbar sind, hängt von Saison, Wetter und aktuellen Bedingungen ab.

Liegt der Königssee in Berchtesgaden?

Der Königssee liegt nicht im Markt Berchtesgaden, sondern in der Nachbargemeinde Schönau am Königssee im Berchtesgadener Land. Vom Zentrum Berchtesgadens ist der Königssee nur wenige Kilometer entfernt.

Was kann man bei schlechtem Wetter in Berchtesgaden machen?

Das Salzbergwerk, die Dokumentation Obersalzberg und weitere kulturelle Ziele bieten Alternativen zu reinen Outdoor-Aktivitäten. Auch das historische Zentrum und gastronomische Angebote laden zum Entdecken ein.

Was ist der Unterschied zwischen Berchtesgaden und dem Berchtesgadener Land?

Berchtesgaden ist ein Markt im Landkreis Berchtesgadener Land, während das Berchtesgadener Land die größere Region im Südosten Oberbayerns bezeichnet. Zum touristischen Umfeld rund um Berchtesgaden gehören unter anderem Schönau am Königssee, Ramsau bei Berchtesgaden und Marktschellenberg.

Welche Ausflugsziele rund um Berchtesgaden lassen sich gut verbinden?

Königssee, Jenner, Ramsau und Hintersee, Obersalzberg, Kehlstein und Salzbergwerk lassen sich je nach Zeit und Saison zu unterschiedlichen Tagesprogrammen kombinieren.

REDAKTIONELL GEPRÜFT

Informationen & Quellen

Zuletzt redaktionell geprüft: 12.09.2026

VisitBayern war für diesen Artikel selbst in Berchtesgaden und an mehreren der beschriebenen Ausflugsziele vor Ort. Die Informationen wurden zusätzlich anhand offizieller Quellen des Marktes Berchtesgaden, der Tourismusregion Berchtesgaden und der Nationalparkverwaltung geprüft. Angaben zu Öffnungszeiten, Bergbahnen, Schifffahrt, Eintrittspreisen und saisonalen Angeboten können sich kurzfristig ändern.

Offizielle Quellen:

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Klausbachtalbrücke – spektakulär und barrierefrei
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Klausbachtalbrücke – spektakulär und barrierefrei

Im Klausbachtal bei Ramsau überspannt eine 55 Meter lange und 11 Meter hohe Hängebrücke den Klausbach. Sie ist Teil des Wanderwegs vom Hintersee zum Hirschbichl und verbindet spektakuläres Naturerlebnis mit einem barrierefreien Angebot im Nationalpark Berchtesgaden. Je nach Strecke lässt sich die Brücke mit weiteren Highlights wie der Bindalm oder der Wildfütterung verbinden.

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Almbachklamm – tosende Wasserfälle am Untersberg
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Almbachklamm – tosende Wasserfälle am Untersberg

Die Almbachklamm bei Marktschellenberg ist ein spektakuläres Naturerlebnis am Fuß des Untersbergs. Über zahlreiche Brücken und Stege, durch einen in den Fels gesprengten Tunnel und über 320 Stufen führt der Weg durch die wildromantische Schlucht. Am Eingang wartet mit der historischen Marmorkugelmühle zudem eine besondere Sehenswürdigkeit.

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Wimbachklamm – wildromantische Schlucht bei Ramsau
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Wimbachklamm – wildromantische Schlucht bei Ramsau

Entdecke die Wimbachklamm am Eingang des Wimbachtals zwischen Watzmann und Hochkalter. Über Brücken und Stege führt der Weg durch die rund 200 Meter lange Schlucht, vorbei an tosenden Wasserfällen, moosbewachsenen Felsen und zahlreichen Rinnsalen. Die Wimbachklamm liegt im Nationalpark Berchtesgaden und lässt sich mit einer Wanderung ins Wimbachtal verbinden.

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Übernachten in Berchtesgaden

Vom historischen Ortszentrum bis zum alpinen Rückzugsort am Berg: Rund um Berchtesgaden findest du zahlreiche Unterkünfte.

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