MÜNCHEN · OBERBAYERN

Viktualienmarkt München: Genuss, Marktstände & Lebensart

✓ Von VisitBayern vor Ort besucht

Der Viktualienmarkt liegt mitten in der Münchner Altstadt und besteht am heutigen Standort seit 1807. Auf rund 18.591 Quadratmetern verkaufen mehr als 100 Händler Lebensmittel, Blumen und Spezialitäten. Dazu kommen Imbisse, Gastronomie und ein traditionsreicher Biergarten. Die gelebte Markttradition gehört seit 2014 zum Bayerischen Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.

Viktualienmarkt München mit Marktständen und Maibaum in der Altstadt

VIKTUALIENMARKT MÜNCHEN

Viktualienmarkt München auf einen Blick

Standort
Münchner Altstadt, wenige Schritte vom Marienplatz
Region
Oberbayern
Markt-Typ
Traditionsreicher Lebensmittelmarkt mit Gastronomie und Biergarten
Am heutigen Standort seit
1807
Fläche
18.591 Quadratmeter
Händler
mehr als 100
Sortiment
Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Käse, Backwaren, Gewürze, Blumen und Spezialitäten
Biergarten
Biere der sechs großen Münchner Brauereien im Wechsel
Eigene Brotzeit
im Biergarten erlaubt; Getränke werden dort gekauft
Kulturerbe
Markttradition seit 2014 im Bayerischen Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes
Eintritt
frei
Highlights
Maibaum, Figurenbrunnen, Biergarten, Marktstände und Münchner Feste

Warum der Viktualienmarkt zu München gehört

Der Viktualienmarkt ist gleichzeitig Einkaufsort, Sehenswürdigkeit, Treffpunkt und Stück Münchner Alltagskultur. Zwischen Ständen, Brunnen, Biergarten und Maibaum lässt sich die Stadt weniger museal und dafür besonders unmittelbar erleben.

Seine Lage zwischen Marienplatz, Heilig-Geist-Kirche und Schrannenhalle macht ihn außerdem zu einem idealen Bestandteil eines Altstadt-Rundgangs.

Die Geschichte des Viktualienmarkts München im Überblick – von der Verlegung des Marktes 1807 bis zur Anerkennung der Markttradition als immaterielles Kulturerbe. Infografik: VisitBayern.
Die Geschichte des Viktualienmarkts München im Überblick – von der Verlegung des Marktes 1807 bis zur Anerkennung der Markttradition als immaterielles Kulturerbe. Infografik: VisitBayern.

Die Geschichte des Viktualienmarkts seit 1807

Der Münchner Viktualienmarkt entstand 1807, als König Max I. Joseph die Verlegung eines Teils des bisherigen Marktes vom heutigen Marienplatz anordnete. Zwischen 1823 und 1829 wurde das Marktgelände erweitert. 
1852 entstand die Schrannenhalle, 1855 folgte die Verlegung des Fischmarkts an die Westenriederstraße. Nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde der Viktualienmarkt wiederaufgebaut. Seit 2014 gehört die Markttradition zum Bayerischen Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.

Marktstände und Spezialitäten

Mehr als 100 Händler bieten auf rund 18.591 Quadratmetern Lebensmittel, Blumen und Spezialitäten an. Das Sortiment reicht von Obst und Gemüse über Fleisch, Wild, Geflügel, Fisch und Käse bis zu Brot, Backwaren, Gewürzen, Tee und weiteren Feinkostprodukten.

Für Besucher lohnt es sich, den Markt nicht nur als Sehenswürdigkeit zu sehen: Gerade vormittags lässt sich gut zwischen den Ständen stöbern und einkaufen.

Noch mehr regionale Küche und Genussorte findest du unter Bayerische Küche & Genuss.

Biergarten auf dem Viktualienmarkt

Mitten zwischen den Marktständen liegt der Biergarten des Viktualienmarkts. Besonderheit: Die Biere der sechs großen Münchner Brauereien werden im Wechsel ausgeschenkt.

Eine eigene Brotzeit darf im klassischen Biergartenbereich mitgebracht werden; Getränke werden dort gekauft. Alternativ findest du rund um den Markt zahlreiche Imbisse und gastronomische Angebote.

Weitere traditionelle Biergärten in Bayern findest du im großen VisitBayern-Überblick.

Maibaum, Figurenbrunnen und Münchner Originale

Zum charakteristischen Bild des Viktualienmarkts gehören der Maibaum und mehrere Figurenbrunnen, die Münchner Volkssängern, Komikern und Originalen gewidmet sind.

Diese Elemente machen den Markt zu einem Ort, an dem Genuss und Stadtgeschichte unmittelbar zusammenkommen.

Feste und gelebte Markttradition

Bekannte wiederkehrende Veranstaltungen sind der Tanz der Marktweiber am Faschingsdienstag, das Brunnenfest im Sommer und saisonale Adventsangebote.

Seit 2014 ist die gelebte Markttradition im Bayerischen Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes eingetragen. Ausgezeichnet wird dabei die über Generationen gewachsene Marktkultur.

Öffnungszeiten des Viktualienmarkts

Die einzelnen Händler bestimmen ihre Öffnungszeiten selbst. Als allgemeine Orientierung werden für den Markt montags bis freitags Zeiten von etwa 8 bis 20 Uhr und samstags bis etwa 15 Uhr genannt; sonntags findet kein regulärer Marktverkauf statt.

Die verbindlichen Mindestverkaufszeiten unterscheiden sich saisonal. Einzelne Stände können einen Ruhetag haben oder bei schlechtem Wetter früher schließen. Wer einen bestimmten Händler besuchen möchte, sollte dessen aktuelle Zeiten prüfen.

Anreise und Kombination mit Marienplatz

Vom S- und U-Bahnhof Marienplatz erreichst du den Viktualienmarkt in wenigen Minuten zu Fuß. Damit ist er ideal in einen Altstadt-Rundgang integrierbar.

Eine besonders kompakte Route führt vom Marienplatz über Alten Peter zum Viktualienmarkt und anschließend weiter Richtung Residenz und Hofgarten.

Wie viel Zeit solltest du für den Viktualienmarkt einplanen?

Für einen ersten Rundgang reichen etwa 45 bis 60 Minuten. Wer einkaufen, mehrere Stände ansehen oder im Biergarten und an Imbissen einkehren möchte, sollte eher eineinhalb bis zwei Stunden einplanen.

In Kombination mit Marienplatz und Alter Peter lässt sich daraus problemlos ein halber Altstadttag machen.

VisitBayern Tipp

Komm möglichst am Vormittag. Dann lässt sich der Markt meist entspannter erkunden als rund um die Mittagszeit. Anschließend kannst du den Besuch mit Alter Peter, Marienplatz oder Residenz verbinden – alles liegt bequem zu Fuß.

Alle weiteren München-Guides von VisitBayern findest du gebündelt auf der München-Seite.

Stefan Vogel

Geschrieben von

Stefan Vogel

Gründer, Herausgeber und Autor von VisitBayern

Stefan Vogel ist Gründer, Herausgeber und Autor von VisitBayern. Für VisitBayern ist er regelmäßig selbst in Bayern unterwegs und recherchiert Ausflugsziele, Seen, Wanderungen, Städte sowie besondere Gastgeber vor Ort. Seine persönlichen Erfahrungen, Fotos und Videos verbindet er mit sorgfältig recherchierten und aktuellen Informationen für die Reise- und Ausflugsplanung.
  • Unterwegs in Bayern vor Ort Natur, Kultur & Genuss im Blick Inspiration mit persönlicher Perspektive

Häufige Fragen zum Viktualienmarkt München

Antworten zu Marktständen, Öffnungszeiten, Biergarten, Geschichte, Kulturerbe und Besuchszeit.

Wann hat der Viktualienmarkt geöffnet?

Die Marktstände öffnen Montag bis Samstag zu unterschiedlichen Zeiten. Einzelne Händler haben eigene Öffnungszeiten und teilweise einen Ruhetag; sonntags findet kein regulärer Marktverkauf statt.

Kostet der Viktualienmarkt Eintritt?

Nein. Der Viktualienmarkt ist frei zugänglich und kostet keinen Eintritt.

Wie viele Händler gibt es auf dem Viktualienmarkt?

Auf dem Viktualienmarkt verkaufen mehr als 100 Händler Lebensmittel, Blumen und Spezialitäten.

Darf man im Biergarten eine eigene Brotzeit mitbringen?

Ja. Im Biergarten darf eine eigene Brotzeit mitgebracht werden; die Getränke werden dort gekauft.

Seit wann gibt es den Viktualienmarkt?

Am heutigen Standort besteht der Viktualienmarkt seit 1807, als ein Teil des Markts vom Marienplatz verlegt wurde.

Ist der Viktualienmarkt Kulturerbe?

Die gelebte Markttradition gehört seit 2014 zum Bayerischen Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.

Wie kommt man zum Viktualienmarkt?

Am einfachsten über den S- und U-Bahnhof Marienplatz. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß.

Wie lange braucht man für den Viktualienmarkt?

Für einen Rundgang reichen etwa 45 bis 60 Minuten. Mit Einkauf, Essen oder Biergarten sind eineinhalb bis zwei Stunden sinnvoll.

REDAKTIONELL GEPRÜFT

Informationen & Quellen

Zuletzt redaktionell geprüft: 27.10.2026

Die Angaben zu Geschichte, Marktfläche, Händlerzahl, Sortiment, Biergarten, Kulturerbe, Öffnungszeiten und Anreise wurden anhand offizieller Informationen der Landeshauptstadt München und Märkte München geprüft. Dynamische Angaben können sich ändern.

Offizielle Quellen:

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